Aus Grünschnitt wird Pflanzenkohle.

Das Klima ist uns wichtig,
wir binden CO2 langfristig

Pflanzenkohle entsteht, wenn Pflanzenreste in einer sauerstofffreien Umgebung zwischen 350 und 900°C erhitzt werden. Dieser Prozess wird als Pyrolyse bezeichnet.
Das entstehende Produkt ist ein kohlenstoffreiches, poröses Material. Durch die hohe Pyrolysetemperatur verändert sich der im Ausgangsmaterial vorhandene Kohlenstoff in eine stabilere Form (Karbonisierung). So wird der Kohlenstoff langfristig gespeichert und stellt eine Kohlenstoffsenke dar. Kohlendioxid CO2 wird gebunden und nicht in die Atmosphäre emittiert. Wenn bestimmte Merkmale erfüllt sind, lässt sich nach entsprechender Aufbereitung die Pflanzenkohle in verschiedenen Bereichen einsetzen, z.B. in Lebensmitteln, Kosmetika, der Landwirtschaft und der Umwelttechnik. Pflanzenkohle kann die Wasserspeicherkapazität von Böden erhöhen oder gebundene Nährstoffe den Pflanzen langsam bereitstellen. Durch die Bindung von Pestiziden oder anderen umweltkritischen Spurenstoffen im Wasser sowie von Gerüchen in der Luft ist sie vergleichbar einsetzbar wie technisch erzeugte, teure Aktivkohle. Als Tierfutterzusatz trägt Pflanzenkohle zu einer besseren Verdauung v.a. bei Rindern und Geflügel bei. Weitere Einsatzmöglichkeiten wie als Zuschlagstoff in Baumaterialien zur Feuchteregulation befinden sich in Entwicklung.

Die hergestellten und analysierten Pflanzenkohlen erfüllen sämtliche Anforderungen des European Biochar Certificate (EBC). Die aus der Rezeptur und der Herstellungsweise entstandene Pflanzenkohle wurde durch die INEGA markengeschützt (IGE) und trägt die Wortmarke INKoh.